„Dem eigenen Verstand etwas zutrauen“ – Der Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Schule

Die sommerlichen Temperaturen und der Sonnenschein hätten keinen passenderen Rahmen für den rundum gelungenen Festakt zum 40-jährigen Bestehen des Immanuel Kant Gymnasiums am Montag, 20. April 2015 (zwei Tage vor Kants 291. Geburtstag), bieten können. „40 – KANT hat Geburtstag“: Dieser Einladung im feierlich geschmückten Winfried-Borgmann-Forum folgten das aktuelle Kollegium der Schule, zahlreiche Eltern- und Schülervertreter, ehemalige Kolleginnen und Kollegen, ehemalige Schulleiter, Vertreter der zahlreichen Kooperationspartner des KANT, Vertreter der Hiltruper Schulen sowie viele Repräsentanten aus Politik und Verwaltung.

Den musikalischen Auftakt des Festakts bildete Reinel A. Lindemann, Schüler der Klasse 7b, der in Begleitung der Musiklehrer Ludger Koch (Schlagzeug) und Hartwin Gardony (Bass) mit dem Stück „Parisian Thoroughfare“ sein großes musikalisches Talent eindrucksvoll unter Beweis stellte.

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Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Barbara Schankin überbrachten Frau Monika Sowa-Dingemann für die Bezirksregierung Münster, Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt für die Bezirksvertretung Hiltrup sowie Schulamtsleiter Klaus Ehling für die Stadt Münster Grußworte, in denen sie die Geschichte der Schule, deren Qualitäten und die zahlreichen Alleinstellungsmerkmale des KANT hervorhoben.

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Nachdem Luisa Heinz, Schülerin der Klasse 6a, auf der Geige in Klavierbegleitung von Josef Heinrich Bogatzki, Schüler der Stufe Q1, mit dem Schülerkonzert Opus 13 von Friedrich Seitz zu begeistern wusste, blickte Werner Coenen, ehemaliger Lehrer der Schule, in einer unterhaltsamen Rede auf die Geschichte der Schule zurück. So erinnerte er etwa mit einem Augenzwinkern an die Worte des ehemaligen Schulleiters Winfried Borgmann, der sich im katholischen Münster gegen den Namen „Joseph Haydn Gymnasium“ für die 1974 gegründete Schule ausgesprochen hatte.

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Nach dem nicht enden wollenden Applaus für die begeisternde Darbietung des Impromptu AS-Dur von Franz Schubert durch Josef Heinrich Bogatzki folgte der Festvortrag von Prof. Dr. Lambert Wiesing von der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Thema „Die Zeitlosigkeit Immanuel Kants“. Prof. Wiesing legte in seiner Rede dar, welche Verantwortung eine Schule trage, die Immanuel Kant als Namenspatron gewählt habe und die ihre Schüler als Kantianer bezeichne. „Intolerant gegen Intoleranz“ sein, radikal an der Berechtigung von Wahrheitsansprüchen zweifeln, immerfort Begründungen einfordern und dem eigenen Verstand etwas zutrauen, das sind laut Prof. Wiesing wichtige Denk- und Handlungsmuster, die sehr gut zu dieser Schule „in den besten Jahren“ (K. Ehling) passen.

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Reinel A. Lindemann beschloss den harmonischen und anregenden Nachmittag mit seiner erneut beeindruckenden Darbietung am Klavier und an der Trompete von „I wish“ von Stevie Wonder.

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Mit einem anschließenden Umtrunk beendeten die Geburtstagsgäste dann in vielen persönlichen Gesprächen die Feierstunde.

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Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag, Immanuel Kant Gymnasium!

Kant40


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