Innovative Ideen am KANT – Schulentscheid bei Business@school 2018

Am Freitag, 20.04.2018, fand die abschließende Präsentationsphase des Kurses „Business@school“ statt, der in der Stufe Q1 angeboten wird.

Nachdem in den vorausgegangenen Phasen die Analysen von Großunternehmen und Unternehmen aus dem Hiltruper Umfeld durchgeführt wurden, folgte der nun für viele Schüler spannendste Teil: Die Entwicklung einer eigenen Produktidee samt Vermarktungsplan. Erneut musste eine Jury überzeugt werden, die sich im Vergleich zu den Phasen zuvor noch vergrößert hatte. In ihr saßen Dennis Dropmann (BASF), Matthias Karliner (Landwirtschaftsverlag), Ute Volkmar (Autohaus Volkmar) sowie die ehemaligen Projektteilnehmer vom KANT Sören Spiegelberg, Till Spartmann und Henning Wode.

Hierbei entschieden sich alle drei Gruppen für komplett unterschiedliche Ansatzpunkte:

Henning Huckenbeck, Max Lütkemeyer, Simon Böder, Peter Große-Gehling und Mika Hollenhorst begannen mit ihrer Präsentation den ansprechenden Abend. Ihre Idee: Große Dachtatoos, um auch die Dächer zu individualisieren. Hierbei stellten sie sich etwa Fußballlogos vor. Besonders gut bei dieser Gruppe empfand die Jury auch die Tatsache, dass sie Anschauungsmaterial dabei hatte, das ihre Idee noch einmal visualisierte. Von der Idee ihrer fiktiven Firma „Datoos“ waren die fünf so stark überzeugt, dass sie schon in ihrem Vortrag nicht mehr aufhören wollten zu reden. Denn auch wenn die Jury am Ende eine stärkere Ausrichtung an Werbezwecke vorschlug, konnte eine souveräne Beantwortung aller Fragen vorgenommen werden.

Eine weitere innovative Idee stellte die App „Cook on Budget“ dar. Diese wurde von Till Stöcker, Maxim Ustinov, Moritz Kumbrink, Simon Grund, Sebastian Strauß und Luisa Ehrenberg vorgestellt. Der Sinn dieser App passte hervorragend zu den aktuellen Trends. So soll man mit der Angabe seines persönlichen Budgets und seiner Essenspräferenzen eine genaue Auflistung von möglichen gesunden Gerichten und den Preisen bei den Lebensmitteleinzelhändlern für die Zutaten dazu erhalten können. Das Potenzial dieser App wurde von der Gruppe mit allen Mitteln herausgestellt, allerdings hatte die Jury in der Bewertung Zweifel an der Durchsetzungsfähigkeit des Projekts geäußert.

Und während diese Gruppe mit dem aktuellen Trend geht, kümmerten sich Laisa Helmers, Sarah Süsselbeck, Julia Schlese, Jasmin Daghfous und Pia Kreke um eine Randgruppe in dieser Gesellschaft: Menschen mit Hörproblemen. Der Gruppe war in diesem Fall eine gute Idee gekommen, wie man die Problematik des Weckens ohne Akustikwecker in den Griff bekommen kann. Hierbei stellten sie der Jury die „Aveak Wake-Up Mat“ vor. Diese weckt durch Vibrationen, die man durch eine App individuell einstellen lassen kann. Und da das Problem, morgens gut aufzustehen, nicht ausschließlich Hörgeschädigte betrifft, sahen die Mädchen auch keinen Grund zur Sorge in der Vermarktung. Die starke Anfangsidee wurde von der Jury zwar gelobt, dennoch gab es Verbesserungsbedarf. So konnte die Gruppe weder Genaueres über die Steuerungsapp erläutern, noch einen Prototypen vorstellen.

Nach diesen drei sehr unterschiedlichen, aber auf jeden Fall guten Präsentationen, fiel auch der Jury eine Entscheidung offensichtlich schwer. Denn es dauerte beinahe 45 Minuten, bis eine Entscheidung feststand. Trotz der minimalen Kritikpunkte entschied sich die Jury letzten Endes für das Produkt der Mädchengruppe.

Da nun eigene Produkte entworfen wurden, ist im Gegensatz zu den anderen Phasen der Wettbewerb auch noch nicht beendet: Am 8. Mai vertritt die Gruppe mit der Unterstützung ihrer Mitbewerber ihr Projekt beim Regionalentscheid auf Landesebene in Düsseldorf. Wir drücken die Daumen!!!

Text&Bild: Tom Reichelt, Jahrgangsstufe 11 (Q1)


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