KANT-Schülerinnen und Schüler im MExLab

Wie funktioniert das eigentlich mit der digitalen Signalübertragung per Lichtfaserkabel? Dieser Frage ging die Klasse 6a vom KANT ganz praktisch nach – im MExLab, dem Schüler-Experimentierlabor der Universität Münster. Und das Besondere an diesem Besuch: Die Klasse tüftelte und bastelte auf besondere Einladung der Universität, denn Lasse Triebel aus der 6a hatte diesen Experimentiertag beim Wettbewerb „Jugend forscht“ gewonnen. Mit seinem Wettbewerbsbeitrag „Schützen Sonnenbrillen vor UV-Licht?“ hatte er die Jury durch seine besonders sorgfältigen und gut dokumentierten Messungen überzeugt und sich somit diesen Sonderpreis gesichert. Dass er auf diese Weise seiner ganzen Klasse einen Ausflugstag beschert hat, freut ihn natürlich besonders.

Und so hielten die meisten der kleinen Nachwuchsforscher im MExLab zum ersten Mal einen Lötkolben in der Hand und verdrahteten Leuchtdioden, Widerstände und Transistoren zu einem Sender- und Empfängerbaustein. Am Ende des Tages konnte dann tatsächlich eine Nachricht aus Lichtimpulsen von einem Ort zum anderen übermittelt werden – ein großer Erfolg. „Cool, dass ich MINT gewählt habe“, strahlt Lukas Brendler, ein Mitschüler von Lasse. Für einige Schülerinnen und Schüler war dieses noch einmal eine Bestätigung ihrer Profilwahl für den kommenden Eintritt in die Mittelstufe. Und wie der Zufall es will: Der Workshop wurde von Sybille Niemeier – geleitet, selbst ehemalige KANT-Schülerin und inzwischen Diplom-Physikerin an der Universität Münster. Und so staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht, als der Workshop begann mit den Worten: „Eure Klassenlehrerin Frau Fäth, die da hinten sitzt, war mal meine Deutschlehrerin …“.

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