Schüler werden zu Wirtschafts-Profis – Business@School geht in die zweite Phase

Am Freitagnachmittag fand im Forum des KANT die zweite Phase des Wirtschaftswettbewerbes business@school statt. Diese Bildungsinitiative wurde 1998 von der Boston Consulting Group ins Leben gerufen, um Schülern einen Einblick in die Welt der Wirtschaft zu ermöglichen.

Das KANT errang in der Vergangenheit bei business@school schon häufig große Erfolge. So sicherte sich zum Beispiel eine Gruppe des Hiltruper Gymnasiums im Jahr 2011 den dritten Platz beim Europafinale in München. An diese erfolgreiche Vergangenheit wollen nun gleich drei Gruppen aus der Oberstufe des Kants anschließen. „Wir nehmen teil, weil business@school ein interessantes Projekt ist, bei dem wir Erfahrungen sammeln, die im späteren Berufsleben viel Wert sein können“, sagte Nora Schneider aus der zwölften Jahrgangsstufe.

Schulintern ist der Wettbewerb in drei Phasen eingeteilt. Die erste Herausforderung war die Analyse eines Großunternehmens in der ersten Phase des Projektes. In der aktuellen zweiten Phase wurde den Schülern die Aufgabe gestellt, ein Einzelunternehmen zu analysieren und zu beraten. Das Ergebnis dieser Arbeit präsentierten die Gruppen am Freitag in einem viertelstündigen Vortrag. Anschließend stellten sie sich weitere 15 Minuten lang den Fragen der Jury. Diese bestand aus Mark Hillemann, einem ehemaligen Teilnehmer, KANT-Lehrer Lars Grabowski, Florian Boeck vom Unternehmen Evonik und Marco Benen von der BASF.

Am Ende gewannen Schirin Tayeb, Leonie Sander, Finn Röser, Julius Habel und Jannik Stadtler aus der elften Jahrgangsstufe (Q1), welche die „Auszeit“ analysiert hatten, ein Wellness-Unternehmen aus Münster.

Neben dem hohen Niveau der Vorträge sind auch die Betreuer der Gruppen außergewöhnlich: Diese bestehen aus ehemaligen Kant-Schülern und business@school-Teilnehmern. Sebastian Koch lehrt Sozialwissenschaften am Kant und freute sich über den weiter bestehenden Kontakt zu den ehemaligen Schülern. Außerdem lobte er die Arbeitsgruppen: „Alle haben sehr intensiv gearbeitet und wir haben ein unglaubliches Niveau bei allen drei Beiträgen gesehen“, sagte Koch.

Nun gilt es für die Schüler eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln und diese am 30. März in der Kant-Aula zu präsentieren, denn nur der Gewinner dieser Phase kommt eine Runde weiter zum Landesfinale.

Text: Simon Kerkhoff, Jahrgangsstufe 12 (Q2)


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