Sozialwissenschaften/Wirtschaft

 

„Hat der Staat auf die Wirtschaft keinen Einfluss mehr?“
„Globalisierung – Chance oder Risiko?“
„Konsumentenfreiheit oder Konsumentenzwang?“
„Zahlungsbilanzüberschuss: Was ist das eigentlich?“

Unsere soziale Marktwirtschaft braucht informierte und handlungsfähige Bürgerinnen und Bürger, die die wirtschaftspolitischen Zusammenhänge in einer globalisierten Welt erkennen und Entwicklungen mitgestalten können.

Eine so verstandene ökonomische Bildung darf sich in der Schule nicht nur in der Vermittlung abstrakter Theorien erschöpfen. Erst eine Kombination von schulischen Inhalten und konkreten Praxiserfahrungen ermöglicht den Jugendlichen verständliche Einblicke in gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge.

Mit unserer erfolgreichen Teilnahme am Modellprojekt PRAWIS (Praxiskontakte Wirtschaft – Wirtschaft in die Schule) gelang es, Theorie und Praxis systematisch zu verknüpfen. Nach Abschluss der Erprobungsphase und mit Beschluss der Schulkonferenz vom 22.06.2004 wird in der gymnasialen Oberstufe das Fach Sozialwissenschaften mit einen ökonomischen Schwerpunkt unterrichtet.

Der Unterricht im Fach Sozialwissenschaften/Wirtschaft will
• den Schüler/innen Kenntnisse über die enge Verknüpfung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Tatbestände im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft vermitteln sowie die Prinzipien und Funktionsweisen unserer Wirtschaftsordnung verständlich und erfahrbar machen;
• das wirtschaftliche Interesse und die gesellschaftspolitische Urteilsfähigkeit der Schüler verbessern und sie in die Lage versetzen, von sich aus an der Lösung gesellschaftlicher Probleme mitzuwirken und die eigenen Rolle wirtschaftlicher Akteur zu begreifen und wahrzunehmen;
• durch Kontakte mit Partnern aus der Wirtschaft in Form von Aspekterkundungen, Expertengesprächen, Simulationen u.a. m. die Praxis systematisch in den Unterreicht einbinden und dabei neue Handlungsfelder und Erlebnishorizonte erschließen

 

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