Stufenkonzert der Q2: Das KANT zeigt, was es kann!

Was passiert, wenn sich eine Stufe von ungefähr 120 Schülerinnen und Schülern dazu entscheidet, ein ganzes Konzert selbst zu gestalten? Wenn man ihnen die Organisation, die Akts, die Technik, die Werbung und den Essensverkauf zur eigenen Bewältigung überlässt? Nun, auf jeden Fall „kein musikalischer Amoklauf“, wie Immanuel-Kant-Gymnasium-Schüler und Moderator Jannis Wöllner beim diesjährigen Stufenkonzert der Q2 scherzte.

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Schon seit Wochen hatten viele Schüler „Überstunden“ gemacht, um das Konzert – quasi als vorzeitiges Abschiedsgeschenk – zu etwas ganz Besonderem zu machen. Und das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen: Die schon über die Grenzen von Hiltrup bekannt Schülerband „Head over Heels“ heizte das fast 200-köpfige Publikum gekonnt ein. Mit Coversongs sowie eigenen Stücken zeigten sie, was sie können; ob richtig abrocken oder auch einmal leisere Töne anspielen, das Publikum schien begeistert. Schließlich erlebe die Band gerade eine absolute Erfolgsgeschichte; mit erstem eigenen Album und Musikvideo starte sie jetzt „voll durch“! Da freute es das Publikum natürlich besonders, bei der „Weltpremiere“ des neuen Songs „Take a walk“ dabei zu sein.

Doch nicht nur „Head over Heels“ überzeugte. Um ein kunterbuntes Programm bieten zu können, begeisterten neben der Schülerband weitere Musikensembles aus Schülern aller Altersstufen und Lehrern sowie ein Musikkurs der Stufe 12. Mit tatkräftiger Unterstützung ihres Musiklehrers Hartwin Gardonyi zeigten sie mit dem Song „Behind blue eyes“ , warum sie zurecht als „größte Musikwunder“ der Stufe gelten. Dabei konnte auch die Selbstironie der Schüler den teilweise frenetischen Applaus des Publikums nicht mindern.

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Als wäre das noch nicht genug Unterhaltung für einen Abend, drehten die kreativen Schüler das Stimmungsbarometer mit Tanz- und Akrobatikakts gleich noch ein bisschen höher. Ob gewagte Stunts der „Flashakrobatics“ oder „coole Moves“ der Tänzerinnen – das Kant scheute sich nicht, seine vielen Talente zu zeigen.

Das Konzept des stufenübergreifenden, selbstorganisierten Konzertes schien sich somit bewährt zu haben. So hielt es am Ende niemanden mehr auf dem Stuhl, als die Musiktalente aller Altersklassen zusammen mit den anderen Akts in einem gemeinsamen Finale der Hauptorganisatorin Laura Maxellon für ihr liebevolles Engagement dankten.

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Nochmal danke an alle, die dafür gesorgt haben, dass unser Konzert den Erfolg genießen konnte, den es verdient! Auf die letzten 6 Wochen Schule!

(von Annalena Wolcke, Q2)

 

 

 


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