Von Elefanten zum Star Wars-Universum – Präsentation der besten Facharbeiten beim Rotary-Award

Zum fünften Mal fand am Freitag der Rotary Berufsdienste Award am Immanuel KANT Gymnasium statt. Für diesen Award konnten sich alle Schüler der Jahrgangsstufe elf des Kants anmelden, um ihre Arbeiten vor Publikum zu präsentieren. Einzige Bedingung war, dass ihre Facharbeit vorher inhaltlich als sehr gut bewertet wurde. Die Präsentation soll als eine Übung für die eigenen Vortragskünste und eine praktische Vorbereitung auf die Herausforderungen der Berufswelt dienen.

So bekamen die Schüler der zehnten Jahrgangsstufe als Vorbereitung auf ihre eigenen Facharbeiten im nächsten Jahr die Chance, den vielfältigen Themen der Vorträge zu lauschen. Während Gina Reppien den manipulativen Einfluss eines fiktiven Autors auf die Handlung des Buches „Ensel und Krete“ untersuchte, beantwortete Niclas Eckermann die Frage, ob die AIDS-Epidemie in Botswana ein Hindernis für die Entwicklung des gesamten Landes sei mit einem eindeutigen „Ja“. Ferner kam Isabell Koch nach ausführlichen Untersuchungen zu dem Schluss, dass die Haltung der Elefanten im Münsteraner Allwetterzoo den Umständen entsprechend artgerecht ist. Daniel Biebert analysierte die vierte Episode der Star Wars-Saga und konnte am Ende seiner Recherche keine andere Schlussfolgerung ziehen, als dass das Star Wars-Universum eine Dystopie ist.

Zum Sieger des Wettbewerbs wurde Jonah Goebel gekürt. Er hatte im Rahmen seiner Facharbeit die japanische mit der europäischen Wirtschaftskrise verglichen und aufgezeigt, was Europa im Umgang mit der Krise vom Land der aufgehenden Sonne lernen kann. Gewählt wurde Goebel von der fünfköpfigen Jury, in welcher neben Kant-Lehrerin Jessica Pesch und Schulleiterin Barbara Schankin der ehemalige Präsident der Polizei-Hochschule Münster, Klaus Neidhardt saß. Vervollständigt wurde die Jury durch Ingo Verfürth, Gesellschafter der Verfürth Zeitarbeit GmbH & Co. KG und Wirtschaftsprüfer Dr. Michael Ammenwerth. Dieser lobte die „exzellenten Vorträge“ und rief die Schüler auf, sich häufig Situationen wie beim Rotary Award zu stellen, um so die eigene Nervosität zu bekämpfen. „Ein exzellenter Vortrag zeichnet sich besonders durch Souveränität, Kontakt zum Publikum, sowie deutliches Sprechen aus. Das wurde heute schon wirklich gut von den Teilnehmern umgesetzt“, lobte Ammenwerth die KANT-Schüler.

Text und Bilder: Simon Kerkhoff


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