Was es heißt auf der Flucht zu sein – Der Missio-Truck am KANT

Wir alle haben uns an den Begriff „Flüchtling“ gewöhnt, häufig wird gar von einer „Krise“ oder gar abschätzig von einem „Flüchtlingsstrom“gesprochen, wenn über die Menschen geredet wird, die ihre Heimat verlassen, um in Deutschland Schutz vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung zu suchen. Aber was bedeutet es eigentlich ganz konkret, als Flüchtling heimatlos zu sein?

Den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 (EF) des KANT wurde am Montag, 20. März 2017, die Möglichkeit gegeben, Antworten auf ihre Fragen zum Thema „Flucht“ zu erhalten und einmal die Perspektive eines Flüchtlings einzunehmen. Im „Truck“, der auf dem Schulhof des KANT geparkt wurde, wurde mit interaktiven und multimedialen Mitteln exemplarisch die Flucht aus dem Osten Kongos ins nördliche Bukavu persönlich erfahrbar gemacht. KANT-Religionslehrerin Martina Kelling hatte den Kontakt zum katholischen Hilfswerk missio aufgenommen und dafür gesorgt, dass der begehrte Truk auch am KANT Station machte. Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt, die Wahrnehmung der „Flüchtlingsproblematik“ wird sich durch den Perspektivwechsel sicherlich verändert, das Wissen über die Umstände und Konsequenzen von Flucht erweitert haben.


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