Faszinierende Einsichten über das Gehirn -Der Biologie-GK im Naturkundemuseum

In der letzten Doppelstunde vor den Ferien besuchte der Biologie-Grundkurs der Jahrgangsstufe 12 (Q2) unter Leitung von Frau Stadtler die Gehirnausstellung im Naturkundemuseum und erfuhr dort viel Spannendes über unser Denkorgan. So wurde z. B. die Vorstellung widerlegt, dass Vögel, deren Großhirn keine Einfaltungen aufweist, weniger intelligent sind als Säugetiere. Und auch die Geschichte zu Einsteins Gehirn, von dem zwei mikroskopische Schnitte in der Ausstellung zu sehen sind, ist durchaus faszinierend.

Noch spannender waren aber sicherlich die wichtigen Tipps der Museumspädagogin: Das Gehirn verhält sich wie ein Muskel, es kann durch Training seine Leistung extrem verbessern (durchaus ein wichtiger Aspekt für zukünftige Abiturienten) und ausreichender Schlaf dient nicht nur der Schönheit, sondern sorgt für den Abbau von giftigen Stoffwechselprodukten. Auch das Träumen und optische Täuschungen wurden thematisiert und der Roboter Kim (Künstliche Intelligenz im Museum) berichtete von der besonderen Lernleistung von Londoner Taxifahrern und den daraus gewonnenen Erkenntnissen. Insgesamt war der Unterrichtsgang für alle Beteiligten definitiv „brain enhancing“.

 

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