Nach dem Anschlag von Halle – Flashmob für das friedliche Miteinander und gegen Antisemitismus

Trotz leichten Regens haben viele Schülerinnen und Schülerinnen des KANT ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Frieden und Solidarität gesetzt. Die Geschichtslehrerinnen Frau von Manstein, Frau Wessel und Frau Nientied organisierten in der Pause einen Flashmob, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im Kreis aufstellten und an den Händen hielten. Damit wurde die Verbundenheit aller Menschen unabhängig von ihrer Religion symbolisiert.

Am Tag zuvor war der antisemitisch motivierte Anschlag von Halle in vielen Klassen thematisiert worden. Daraus war das Bedürfnis entstanden, sich gegen Judenfeindlichkeit auszusprechen. Am Kant-Gymnasium hat die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus eine lange Tradition im Schulprogramm, unter anderem durch das Seminar „Aus der Geschichte lernen?!“ in Zusammenarbeit mit der Villa ten Hompel und dem Franz-Hitze-Haus. In diesem Zusammenhang wird auch die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen jährlich besucht.

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